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Erstellt von Julia am 9. Mai 2018, um 10:49 Uhr

Aus Tiroler Dialektarchiv

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EntrundungEs gibt Vokale, die an der selben Stelle im Mundraum gebildet werden und deren unterschiedlicher Klang lediglich durch die Rundung der Lippen entsteht. Sagt man etwa ''i'' und rundet dabei die Lippen, entsteht automatisch ''ü'', ganz änlich funktioniert dies für ''e'' und ''ö''. In den bairischen Dialekten kam es vielfach zu einer Entrundung, das heißt Vokale, die mit gerundeten Lippen gesprochen werden, in dem Fall ''ö'' und ''ü'', werden zu ''e'' und ''i'' entrundet. Es entstehen Vokale, die an der selben Stelle im Mundraum gebildet, aber ohne Lippenrundung gesprochen werden. Beispiele wären etwa standarddeutsch ''Vögel'', ''Köpfe'' und dialektal ''Vegel'', ''Kepf'' oder auch standarddeutsch ''Hütte'', ''Kübel'' und dialektal ''Hittn'', ''Kibl''.

Es gibt Vokale, die an der selben Stelle im Mundraum gebildet werden und deren unterschiedlicher Klang lediglich durch die Rundung der Lippen entsteht. Sagt man etwa i und rundet dabei die Lippen, entsteht automatisch ü, ganz änlich funktioniert dies für e und ö. In den bairischen Dialekten kam es vielfach zu einer Entrundung, das heißt Vokale, die mit gerundeten Lippen gesprochen werden, in dem Fall ö und ü, werden zu e und i entrundet. Es entstehen Vokale, die an der selben Stelle im Mundraum gebildet, aber ohne Lippenrundung gesprochen werden. Beispiele wären etwa standarddeutsch Vögel, Köpfe und dialektal Vegel, Kepf oder auch standarddeutsch Hütte, Kübel und dialektal Hittn, Kibl.


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Glossary-DefinitionDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Es gibt Vokale, die an der selben Stelle iEs gibt Vokale, die an der selben Stelle im Mundraum gebildet werden und deren unterschiedlicher Klang lediglich durch die Rundung der Lippen entsteht. Sagt man etwa i und rundet dabei die Lippen, entsteht automatisch ü, ganz änlich funktioniert dies für e und ö. In den bairischen Dialekten kam es vielfach zu einer Entrundung, das heißt Vokale, die mit gerundeten Lippen gesprochen werden, in dem Fall ö und ü, werden zu e und i entrundet. Es entstehen Vokale, die an der selben Stelle im Mundraum gebildet, aber ohne Lippenrundung gesprochen werden. Beispiele wären etwa standarddeutsch Vögel, Köpfe und dialektal Vegel, Kepf oder auch standarddeutsch Hütte, Kübel und dialektal Hittn, Kibl.Kübel und dialektal Hittn, Kibl.
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