Zuletzt besucht:
Erstellt von Julia am 9. Mai 2018, um 09:56 Uhr

Aus Tiroler Dialektarchiv

Wechseln zu: Navigation, Suche

l-VokalisierungBei der ''l''-Vokalisierung wird das ''l'' im Auslaut und vor Mitlauten zum Selbstlaut (z.B. ''Wo'''i''''' für ''Wo'''ll'''e'', ''vo'''i''''' für ''vo'''ll''''' usw.). Sie zählt zu den typischen Merkmalen der mittelbairischen Dialekte.

Bei der l-Vokalisierungallgemein; l- und r-Vokalisierung fallen auch drunter wird das l im AuslautJener Laut, der am Ende eines Wortes oder einer Silbe steht, wird Auslaut genannt. Wie beim Anlaut gibt es in der Schriftsprache kein 1:1-Verhältnis von Laut und Buchstabe (siehe ''Anlaut''). Beim Wort ''Fro'''sch''''' steht der Laut ''sch'' im Auslaut, bei ''Bien'''e''''' hingegen der Selbstlaut ''e''. und vor Mitlauten zum Selbstlaut (z.B. Woi für Wolle, voi für voll usw.). Sie zählt zu den typischen Merkmalen der mittelbairischen Dialekte.


Zurück zum Glossar

Fakten zu „Glossar:Eintrag 011RDF-Feed
Glossary-OriginalpagetitleGlossar:Eintrag 011
SeitentitelGlossareintrag "l-Vokalisierung" +
SortKeyL-VOKALISIERUNG
Glossary-DefinitionDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Bei der l-Vokalisierung wird das l im Auslaut und vor Mitlauten zum Selbstlaut (z.B. Woi für Wolle, voi für voll usw.). Sie zählt zu den typischen Merkmalen der mittelbairischen Dialekte.
Glossary-LinkDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Glossar#l-Vokalisierung +
Glossary-TermDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.l-Vokalisierung +
Diese Seite wurde zuletzt am 23. Mai 2018 um 11:52 Uhr geändert.Diese Seite wurde bisher 55-mal abgerufen.