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Erstellt von Julia am 9. Mai 2018, um 09:56 Uhr

Aus Tiroler Dialektarchiv

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|Glossarbegriff=l-Vokalisierung
 
|Glossarbegriff=l-Vokalisierung
|Definition=die Veränderung der Aussprache, bei der ein Konsonant zu einem Vokal (verselbstlautet) wird. Im Deutschen wird z. B. in einigen bairischen und alemannischen[1] Mundarten wird das l vokalisiert, z. B. wollen > woin/wön, viel > vü/vui (je nach Region); WIKIPEDIA
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|Definition=Bei der ''l''-Vokalisierung wird das ''l'' im Auslaut und vor Mitlauten zum Selbstlaut (z.B. ''Wo'''i''''' für ''Wo'''ll'''e'', ''vo'''i''''' für ''vo'''ll''''' usw.).  Sie zählt zu den typischen Merkmalen der mittelbairischen Dialekte.
 
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Aktuelle Version vom 23. Mai 2018, 11:52 Uhr

[Bearbeiten]l-VokalisierungBei der ''l''-Vokalisierung wird das ''l'' im Auslaut und vor Mitlauten zum Selbstlaut (z.B. ''Wo'''i''''' für ''Wo'''ll'''e'', ''vo'''i''''' für ''vo'''ll''''' usw.). Sie zählt zu den typischen Merkmalen der mittelbairischen Dialekte.

Bei der l-Vokalisierungallgemein; l- und r-Vokalisierung fallen auch drunter wird das l im AuslautJener Laut, der am Ende eines Wortes oder einer Silbe steht, wird Auslaut genannt. Wie beim Anlaut gibt es in der Schriftsprache kein 1:1-Verhältnis von Laut und Buchstabe (siehe ''Anlaut''). Beim Wort ''Fro'''sch''''' steht der Laut ''sch'' im Auslaut, bei ''Bien'''e''''' hingegen der Selbstlaut ''e''. und vor Mitlauten zum Selbstlaut (z.B. Woi für Wolle, voi für voll usw.). Sie zählt zu den typischen Merkmalen der mittelbairischen Dialekte.


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Fakten zu „Glossar:Eintrag 011RDF-Feed
Glossary-OriginalpagetitleGlossar:Eintrag 011
SeitentitelGlossareintrag "l-Vokalisierung" +
SortKeyL-VOKALISIERUNG
Glossary-DefinitionDieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.Bei der l-Vokalisierung wird das l im Auslaut und vor Mitlauten zum Selbstlaut (z.B. Woi für Wolle, voi für voll usw.). Sie zählt zu den typischen Merkmalen der mittelbairischen Dialekte.
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